Dienstag, 15. März 2011

buchenholz trifft leinölfirnis

Für Spielereien mit Massivholz bin ich immer zu haben, und dass massive Möbel nicht teuer sein müssen, beweist der neueste Gruß aus meiner "Holzschmiede".

Geschmäcker sind verschieden aber langweilig sieht anders aus. Das mit Leinöl behandelte Leimholz aus massiver Buche hat im Möbelbau nicht nur als Einzelstück seinen Reiz.


Die Auslieferung dieses Schrankes übernahm ich wie gewohnt persönlich, wobei es mich dieses Mal nach Hessen verschlug. Was mich dort allerdings erwartete, habe ich sooo auch noch nicht erlebt, denn die Abnahme der Anfertigung war alles andere als gewöhnlich.

Nachdem der Schrank seinen Bestimmungsort im Wohnzimmer eingenommen hatte, wurde das Möbel sogleich einer Begutachtung unterzogen.
Da das Leinöl einen ganz besonderen Duft verströmt, wurde zunächst ein olfaktorischer Test durchgeführt. Der ordungsgemäße Sitz der eingelassenen Topfbänder wurde überprüft.
  

Danach erfolgte die Begehung des aus massiver Buche gefertigten Möbels.
Alles in allem war am Ende nicht nur ich zufrieden, auch die Kundin schnurrte voller Zufriedenheit über das wunderschöne Unikat.
Übrigens, auch angesichts so einer Spirituosensammlung bin ich ohne Kater nach Hause gefahren.


Kommentare:

  1. Schön ist der Schrank geworden! Ich liebe Massivholzmöbel, habe selbst fast nur ebendiese. Schöne und einzigartige sind leider nur noch schwer zu finden.

    Liebe Grüße
    Karoline

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  2. fantastische arbeit....lobhudelei...*g*
    LG, Tinny

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  3. @Karoline
    Ich freue mich, deinen Geschmack getroffen zu haben. Für mich persönlich sind Massivholzmöbel "fast" alternativlos.

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  4. @TinnyMey
    Willkommen und vielen Dank für dein Lob, das mich fast ein wenig verlegen macht. :-)

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  5. Als ich meinen alten Schrank – heiß geliebt und richtig alt – hergeben musste, hatte ich so meine Zweifel, ob ich ein Möbel finden könnte, das seinen Platz einnehmen kann. Und das in jeder Beziehung.
    Die obligatorischen Möbelhäuser boten auch nur die obligatorischen Schränke zu Preisen, die ich nicht gewillt war für „so etwas“ auszugeben. Mein neuer Schrank sollte auch eine Seele haben, ein Stück werden, das mich noch lange begleiten wird und ein echter Hingucker ist.
    Als mein lauter Stoßseufzer meinen Lieblings-Schreiner erreichte, sagte dieser nur „bau ich dir!“
    Die einzigen Vorgaben, die Joachim von mir erhielt, waren die Grundmaße sowie der Abstand zwischen den Schrankbrettern. Für alles andere ließ ich ihm freie Hand.
    Das Ergebnis hat mich umgehauen. Ein wunderschönes Möbel, das ein einzigartiges Unikat ist und nicht nur durch sein Material besticht, sondern vor allem auch in seiner schlichten Eleganz.

    Joachim, ich danke Dir!

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