Sonntag, 1. Mai 2011

herumgetrieben

...nach durchfeierter Nacht in der Fischauktionshalle Hamburg gestrandet.
Hier lässt es sich ab 5.30 Uhr ausgezeichnet brunchen.



Mittwoch, 27. April 2011

kochen in edlem ambiente

Sanierung einer Restaurantküche.


bestehend aus 1 mm V2A (Edelstahl)
Planung einer Vorwand
umgebördelte Kanten
Vorwand aus 200 x 100 cm V2A-Tafeln




ausgelaserte Löcher zur Montage von Steckdosen

Erstellung einer Vorwand aus Edelstahl für eine Restaurant-Küche

Freitag, 15. April 2011

blog im blog

Foto: Gitta Hoffmann
Eigentlich schreibe ich ja meinen Blog, um von meiner Arbeit zu erzählen; von Dingen, die mich berühren oder auch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Ich freue mich über die Kommentare und Reaktionen, die ich auf meine Beiträge erhalte und bin immer für neue Anregungen und Ideen offen.
Verwundert war ich dann aber doch, als ich einen Anruf erhielt mit der Bitte, ein Interview zu geben.

Die Anruferin unterhält einen Blog, in dem sie unter anderem engagierte Handwerker vorstellt, die ihrerseits einen Blog unterhalten. Ich ließ mir die Sache durch den Kopf gehen, prüfte den Fragenkatalog und erwärmte mich dann schließlich für die Idee.
Das Ergebnis könnt ihr hier lesen.


Donnerstag, 14. April 2011

holzwurm oder bücherwurm?

"Kanten brechen"
Es ist nicht immer leicht, den richtigen Beruf zu finden. Während einige Menschen früh ihrer Berufung folgen, fällt es gerade junge Menschen oft schwer, sich für eine Ausbildung in einem bestimmten Gebiet zu entscheiden. Eltern, Schule und Arbeitsamt können hier nur bedingt helfen, denn erst die Praxis zeigt, ob der gewählte Beruf auch tatsächlich die richtige Wahl war.

Schon lange gibt es die Möglichkeit, Praktika in unterschiedlichen Berufen zu machen, um sich über die zukünftige Ausbildung zu informieren und erste Kontakte mit einem potentiellen Ausbildungsbetrieb zu schließen.
Hüten sollte man sich jedoch vor den klassischen Rollenklischees: Jungen werden Kfz-Mechatroniker oder Metallbauer, Mädchen Krankenschwester oder Sekretärin. Um diese Stereotypen zu durchbrechen, gibt es in Deutschland seit 2001 den Girls’ Day.

Ursprünglich sollten Mädchen an diesem Aktionstag ermutigt werden, in technische und naturwissenschaftliche Berufe zu schnuppern, um sich auf diese Weise für einen „Männerberuf“ zu entscheiden. Aber inzwischen rät man auch Jungen, sich in „weiblichen“ Berufen umzuschauen. Cross over in seiner besten Form!

Zum diesjährigen Girls’ Day bekam ich allerdings im meiner Werkstatt keinen Besuch von einem neugierigen Mädchen, sondern von einem sehr interessierten, 11jährigen Jungen. Noch unentschlossen, ob er lieber Schreiner oder Anwalt werden will, nutzte er den Aktionstag, um sich an der Arbeit mit Holz zu versuchen.

Selbstverständlich ließ ich ihn den Duft des Holzes nicht nur schnuppern, indem er die Werkstatt ausfegen oder beim Beladen helfen sollte. Das vermittelt keinen echten Eindruck vom Beruf eines Schreiners. Bei mir bekam er die Gelegenheit, selbst das Holz zu bearbeiten. Es beispielsweise nach dem Fräsen zu schleifen oder auch eine Holzverbindung herzustellen.

Was soll ich sagen? Er war begeistert! Sicherlich wird die Zukunft erst zeigen, ob aus ihm ein Holz- oder ein Bücherwurm wird. Aber ich bin mir sicher, dass ich ihm schon ein wenig von der Liebe zu meinem Beruf mitgeben konnte.


Dienstag, 15. März 2011

buchenholz trifft leinölfirnis

Für Spielereien mit Massivholz bin ich immer zu haben, und dass massive Möbel nicht teuer sein müssen, beweist der neueste Gruß aus meiner "Holzschmiede".

Geschmäcker sind verschieden aber langweilig sieht anders aus. Das mit Leinöl behandelte Leimholz aus massiver Buche hat im Möbelbau nicht nur als Einzelstück seinen Reiz.


Die Auslieferung dieses Schrankes übernahm ich wie gewohnt persönlich, wobei es mich dieses Mal nach Hessen verschlug. Was mich dort allerdings erwartete, habe ich sooo auch noch nicht erlebt, denn die Abnahme der Anfertigung war alles andere als gewöhnlich.

Nachdem der Schrank seinen Bestimmungsort im Wohnzimmer eingenommen hatte, wurde das Möbel sogleich einer Begutachtung unterzogen.
Da das Leinöl einen ganz besonderen Duft verströmt, wurde zunächst ein olfaktorischer Test durchgeführt. Der ordungsgemäße Sitz der eingelassenen Topfbänder wurde überprüft.
  

Danach erfolgte die Begehung des aus massiver Buche gefertigten Möbels.
Alles in allem war am Ende nicht nur ich zufrieden, auch die Kundin schnurrte voller Zufriedenheit über das wunderschöne Unikat.
Übrigens, auch angesichts so einer Spirituosensammlung bin ich ohne Kater nach Hause gefahren.


Freitag, 4. März 2011

maßnahme

Kunde:
Hallo Herr Buck, ich habe Ihnen eine Skizze gemailt, können Sie damit etwas anfangen?
Ich möchte Sie bitten, mir auf Grundlage meiner Zeichnung einen Kostenvoranschlag für solch eine Schrankwand zu machen, danke.








______________________________________________________________________




Aber gerne doch.
















Wo der Raum nun schon mal leer ist, bietet sich die Verlegung eines neuen Bodenbelags aus Kork an.

Fertig.


Vielen Dank für Ihren Auftrag.


Samstag, 26. Februar 2011

Gruß aus der Werkstatt

Kunde: Können Sie mir hier bitte eine neue Decke einziehen und dabei die Balken sichtbar lassen?
           

Aber gerne doch.
Fertig.

Demnächst Neueröffnung.


Samstag, 19. Februar 2011

nachgerechnet



"Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist."

Stanislaw Jerzy Lec




Mittwoch, 16. Februar 2011

das aus für die lindenstraße

Da lese ich heute eine kleine Randnotiz im Bioblog Weissig, dass für die Schlossberglinden in Pirna das letzte Stündlein geschlagen hat. Bei mir klingelte es sofort, denn letztes Jahr stand ich vor diesem von prächtigen Linden eingefassten Treppenaufgang zum Schloss Sonnenstein. Ich persönlich finde es ausgesprochen schade, dass dieser Baumbestand den Stadtplanern zum Opfer fällt.

 





 Mehr Informationen gibt es hier : http://www.schlossberglinden-pirna.de